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Die Obamas in Indonesien - voller Einsatz für religiöse Toleranz

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Die Obamas in Indonesien - voller Einsatz für religiöse Toleranz

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Michelle Obama holte das Kopftuch aus dem Koffer, Barack warb verbal für mehr Toleranz und Verständnis zwischen den Religionen.

Indonesien sei ein leuchtendes Beispiel für religiöse Toleranz in einer dynamischen
Demokratie. Wer gemeinsame Brücken über Ländergrenzen bauen wolle, dürfte aber das Feld nicht solchen überlassen, die lieber
zerstörten.

Bei seinem Besuch im bevölkerungsreichsten moslimischen Land gestand der US-Präsident aber auch ein, dass die Botschaft seiner Grundsatzrede an die islamische Welt in Kairo vor knapp eineinhalb Jahren in der Praxis oft schwer durchkommt:

“Im Nahen Osten mußten wir Fehlstarts und Rückschläge aushalten. Aber wir haben den Frieden hartnäckig weiter verfolgt. Israelis und Palästinenser haben direkte Gespräche begonnen, aber enorme Hindernisse bleiben.”

Ein erwarteter Besuch im Goldenen Sikh-Tempel in Amritsar im indischen Bundesstaat Punjab kam nicht zustande – Fotos von einem US-Präsidenten im dort üblichen Schultertuch oder Käppi wollten seine Berater nach Medienberichten der religiösen Toleranz der amerikanischen Wähler nicht zumuten.