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Gewalt bei Protest gegen Bildungspolitik in London

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Gewalt bei Protest gegen Bildungspolitik in London

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Bei einer Protestkundgebung in London gegen massive Haushaltskürzungen im Bildungsbereich sind Demonstranten in das Hauptquartier der regierenden Konservativen Partei eingedrungen und haben offenbar erhebliche Schäden angerichtet.

An der zunächst friedlichen Kundgebung beteiligten sich nach Schätzungen der Polizei 20.000 bis 26.000 Menschen, Studenten ebenso wie Lehrkräfte.

Der Vorsitzende des Nationalen Studentenverbands, Aaron Porter sagte: “Wir sehen eine nie dagewesene Mobilisierung von Studenten und Lehrkräften, die sich gegen die größten Kürzungen im Hochschulbereich seit 50 Jahren zur Wehr setzen. Und die Studiengebühren sollen verdreifacht werden.”

Die Gebühren sollen die Universitäten künftig selbst festlegen. Nach dem Willen der Koalitions-Regierung von Konservativen und Liberalen sollen die Hochschulen im freien Wettbewerb Studenten anwerben – die hohe Gebühren zu zahlen haben und damit die Lehre finanzieren.
Die pauschale Finanzierung der Lehre durch den Staat soll weitgehend abgeschafft werden.