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Weitere Eruptionen des Merapi in Indonesien

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Weitere Eruptionen des Merapi in Indonesien

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Der indonesische Vulkan Merapi kommt nach seinem verheerenden Ausbruch nur langsam zur Ruhe. Auf der Insel Java bargen Einsatzkräfte weitere Todesopfer; mehr als 190 sind es inzwischen, und in der Gefahrenzone in einem Umkreis von 20 Kilometern um den Krater werden noch viele Menschen vermisst.
Der Vulkan ist seit dem 26. Oktober aktiv, die gewaltigsten Eruptionen gab es in der vergangenen Woche.
Die Intensität der Eruptionen sei noch immer hoch, sagte der Leiter des Zentrums für Vulkanologie in der Hauptstadt Jakarta, Dr. Suhono. “Wir sehen zwar, dass die Aktivität etwas nachgelassen hat, aber er ist nicht langsamer geworden. Wir bleiben bei der höchsten Alarmstufe.”
Von Vulkansche bedeckt ist auch die riesige buddhistische Tempelanlage von Borobudur, die zum Unesco-Weltkulturerbe gehört. Drei Zentimeter dick sei die Aschdecke, hieß es. Die Anlage wurde schon am Freitag für Touristen gesperrt.
Betroffen ist weiterhin auch der Luftverkehr.
Der Flughafen der Stadt Jogjakarta, die nur 30km vom Vulkan entfernt liegt, ist noch immer geschlossen. Auch internationale Verbindungen wurden anulliert.