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Westsahara: Konfliktparteien bleiben hart

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Westsahara: Konfliktparteien bleiben hart

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Überschattet von den jüngsten Unruhen in Westsahara sind Vermittlungsgespräche der Konfliktparteien in New York über die Zukunft des Gebiets erfolglos zu Ende gegangen. Sie sollen aber im Dezember fortgesetzt werden. Bei der gewaltsamen Räumung einer spontan errichteten Zeltstadt waren am Montag mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Die Bewohner hatten mit der Zeltstadt für bessere Lebensbedingungen demonstriert.

Die Unruhen hatten den seit den siebziger Jahren schwelenden Konflikt in Erinnerung gerufen: Marokko hält Westsahara besetzt und beansprucht das Terrain für sich, die Rebellenorganisaton Polisario fordert die Unabhängigkeit der einstigen spanischen Kolonie.

Auch bei dem zweitägigen Treffen in New York beharrten die Konfliktparteien auf ihren Standpunkten. Sie kamen aber überein, Besuche auseinander gerissener Familien zu erleichtern.