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Proteste gegen G20

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Proteste gegen G20

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Die südkoreanischen Sicherheitskräfte sind in Alarmbereitschaft: Rund 2.500 Menschen haben gegen den G20-Gipfel demonstriert. Aber im Tagungsort im Süden der Elf-Millionen-Metropole sind sie nicht zu hören. Eine Sicherheitszone von zwei Kilometern soll die Staats- und Regierungschefs schützen. Für die Polizei ist das Mammutttreffen die bisher größte Sicherheitsaktion.

Eine Teilnehmerin: “Ich hoffe, dass wird nicht ein Treffen, bei dem die Spekulation im Finanzsektor geschützt wird. Stattdessen sollte sich das Treffen darum drehen, wie der Normalbürger vor der Wirtschaftskrise geschützt werden kann.”

Um ihre Ablehnung des Gipfels deutlich zu machen, übergoss sich eine Frau mit Lösungsmittel und schrie: “Ich bin gegen die G20!” Sie wurde von der Polizei festgenommen, bevor sie sich anzünden konnte.

Aber nicht nur die Demonstranten sind der Polizei ein Dorn im Auge. Sie sieht auch Gefahren durch den Terrorismus und Nordkorea. Insgesamt wurden 50.000 Polizisten und 10.000 Soldaten mobilisiert – so viele wie noch nie bei einem G-20-Gipfel.