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Regierungsbericht über Hitlers Techniker in Nachkriegs-USA

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Regierungsbericht über Hitlers Techniker in Nachkriegs-USA

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Hitlers Helfer sind nach dem Zweiten Weltkrieg
viel leichter in die USA gelangt als bisher bekannt, mit dem Wissen der dortigen Behörden. Dies ergibt sich aus einem bisher geheimgehaltenen Bericht, der für das US-Justizministerium angefertigt wurde und nun durch die New York Times an die Öffentlichkeit gelangte. Der verantwortliche Journalist Eric Lichtblau sagt:
“Die Regierung weiß viel mehr über die Geschichte der amerikanischen Kollaboration mit den Nazis, als bisher zugegeben.”
Als Beispiel wird der Ingenieur Arthur Rudolph genannt. Im Zweiten Weltkrieg war er für die Produktion der V2-Rakete verantwortlich, wobei KZ-Häftlinge unter unmenschlichen Bedingungen eingesetzt wurden. Später war er bei der NASA an der Konstruktion der Saturn 5-Trägerrakete beteiligt.
“Vertuschen wir noch immer?” Der Holocaust-Überlebende Abraham Foxman, der die Anti-Defamation-League leitet, fragt: “Verbergen wir die Rolle, die einige gespielt haben, wegen eines perversen Verständnisses des nationalen Interesses? Es ist Zeit, dass unser Land bescheid weiß.”
Der Sachverhalt ist nicht völlig neu, der Fall des Raketenpioniers Wernher von Braun etwa ist immer wieder diskutiert worden. Aufsehen erregt nun das dokumentierte Wissen der Behörden.