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MeDays im Zeichen der Finanzkrise

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MeDays im Zeichen der Finanzkrise

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Bereits zum dritten Mal haben im marokkanischen Tanger die so genannten MeDays stattgefunden, die den Dialog zwischen Europa und Afrika fördern wollen. Schwerpunkt der dreitägigen Konferenz waren die Auswirkungen der Finanzkrise, die in den Diskussionen omnipräsent war, und die Probleme der Schwellenländer, wie der Pariser Wirtschaftswissenschaftler Jean-Hervé Lorenzi betonte: “Wir können nicht von einer Krise in den Schwellenländern sprechen, wenn es dort ein starkes Wachstum gibt, und das ist ein positiver Faktor in der ganzen Weltwirtschaft.”

Die Auswirkungen der Turbulenzen sind für jedes Land unterschiedlich. Während die BRIC-Staaten die Krise überstanden haben, bleibt es für Länder wie Griechenland schwierig, ihren Platz in der internationalen Wirtschaft zu finden. “Wir sollten die Krise nutzen, um neue Wege zu entdecken”, so die griechische Politikerin und Vizepräsidentin des EU-Parlaments Rodi Kratsa, “und ich glaube, dass wir die Fähigkeiten haben, das zu tun.”

Viele Schwellenländer wittern ihre Chance: Sie wollen die neue Plattform für die Weiterentwicklung der Weltwirtschaft sein. Ihre Aussichten sind gut – denn laut Experten wirkt sich die Krise vor allem in jenen Staaten aus, die sie verursacht haben.