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Gewalt in Westsahara: Bedauern in New York

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Gewalt in Westsahara: Bedauern in New York

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Der UN-Sicherheitsrat in New York hat die blutigen Unruhen in dem von Marokko besetzten nordafrikanischen Land Westsahara bedauert.

Am 8. November hatte Marokko eine Zeltstadt in der Nähe der Hauptstadt der Westsahara, El Aiun, mit Gewalt geräumt. Die Rebellenbewegung Polisario wirft Marokko bei der Räumung Brutalität vor und spricht von Dutzenden Toten, Hunderten Verletzten und Verschwundenen. Marokko bestreitet dies.

Von einer offiziellen Verurteilung Marokkos sah der UN-Sicherheitsrat ab.

Der spanische Innenminister Alfredo Perez Rubalcaba – Vertreter der ehemaligen Kolonialmacht in der Westsahara – empfing unterdessen Marokkos Innenminister Taib Cherkaoui in Madrid. Man suche nach einer Lösung. Cherkaoui verteidigte das Vorgehen der Sicherkräfte. Zehn Beamte seien getötet worden. Zivile Tote habe es nicht gegeben.

Vor dem Innenministerium in Madrid demonstrierten mehrere Gruppen gegen den Besuch des marokkanischen Gastes und forderten eine Verurteilung Marokkos.