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Griechen erinnern an Aufstand von 1973

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Griechen erinnern an Aufstand von 1973

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Begleitet von vereinzelten Protesten haben in Griechenland mehrere tausend Menschen an den Studentenaufstand von 1973 erinnert – ein Aufstand gegen die damaligen Militärmachthaber, der blutig niedergeschlagen wurde.

Die Hauptkundgebung fand in der Hauptstadt Athen statt. Ziel der Demonstranten war die amerikanische

Botschaft. Sie warfen den USA vor, das Militärregime

unterstützt zu haben, das bis 1974 über Griechenland herrschte.

Bei den Ausschreitungen am Rande der Demonstration wurden mehrere Dutzend Menschen festgenommen.

Die Stimmung richtete sich auch gegen EU und Währungsfonds, die im Gegenzug für Hilfe in der Schuldenkrise von Griechenland Einsparungen verlangen.

Weitere Kundgebungen müssten folgen, sagt einer der Demonstranten; als Botschaft, die Sparmaßnahmen zurückzunehmen. Man wolle ein besseres Leben, bessere Arbeitsbedingungen, eine bessere Bildung.

Die regierenden Sozialisten haben allerdings gerade erst in Kommunal- und Regionalwahlen weitgehed gewonnen – für die Regierung ist das die Bestätigung, dass sie mit den Einsparungen auf dem richtigen Wege ist.