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"Händler des Todes" beteuert Unschuld

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"Händler des Todes" beteuert Unschuld

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Der mutmaßliche russische Waffenhändler Viktor Bout hat nach seiner Auslieferung in die USA seine Unschuld beteuert.

Der sogenannte “Händler des Todes” soll in New York vor Gericht gestellt werden. Bout soll Diktatoren und Rebellen in aller Welt mit Waffen versorgt haben, ihm droht eine lebenslange Haftstrafe.

Mit seiner Auslieferung von Thailand an die USA war ein jahrelanges juristisches Tauziehen zu Ende gegangen.

Russland kritisierte die Überstellung seines Staatsbürgers als “gesetzeswidrig” und verlangte eine Freilassung. Moskau zufolge ist Bout ein unbescholtener Geschäftsmann.

Laut einem Sprecher des US-Außenamtes wird die Angelegenheit die Beziehung der USA zu Russland nicht beeinträchtigen. Sie könne “kleine Wellen schlagen”, aber das sei zu bewältigen.