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Möglicher Sprengsatz vor Air-Berlin-Flug gefunden

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Möglicher Sprengsatz vor Air-Berlin-Flug gefunden

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Vor einem Air-Berlin-Flug von Namibia nach München ist ein möglicher Sprengsatz gefunden worden. Das Bundeskriminalamt untersucht, ob er zündfähig war. Die knapp 300 Passagiere kamen nach nochmaliger Durchsuchung mit über sechs Stunden Verspätung in München an. Das verdächtige Gepäckstück war in der Flughafenhalle in Windhuk neben dem Gepäck für die Air-Berlin-Maschine gefunden worden, gehörte aber nicht zum persönlichen Gepäck der Passagiere, sondern zur Fracht. Es soll auch nicht ausdrücklich an einen Empfänger in Deutschland adressiert gewesen sein.

Deutschland hatte erst tags zuvor seine Sicherheitsmaßnahmen verschärft, nachdem mutmaßliche Anschlagspläne für Ende November bekannt geworden waren. An Bahnhöfen und Flughäfen, überall dort, wo viele Menschen zusammenkommen, patrouillieren mehr Sicherheitskräfte. Auch die Schausteller der Weihnachtsmärkte stellen sich auf eine erhöhte Anschlagsgefahr ein.

In Berlin wurde am Morgen ein herrenloser Koffer nicht weit vom KaDeWe gesprengt. Es stellte sich aber heraus, dass er leer war.