Eilmeldung

Eilmeldung

Präsidenten Russlands und des Irans sprechen über Raketenstreit

Sie lesen gerade:

Präsidenten Russlands und des Irans sprechen über Raketenstreit

Schriftgrösse Aa Aa

Vor dem Hintergrund eines Streits über Raketenlieferungen sind die Präsidenten Russlands und des Irans in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku zusammengetroffen – am Rande eines Gipfeltreffens der Anrainer des Kaspischen Meeres.

Mahmud Ahmadinedschad verübelt Dmitri Medwedew, dass er die Lieferung von russischen S-300-Abwehrraketen gestoppt hat. Die USA und Israel hatten Russland dazu immer wieder aufgefordert – mit dem Argument, die Raketen könnten genutzt werden um iranische Atomanlagen vor Luftangriffen zu schützen.

Viele Staaten nehmen an, dass der Iran mit seinem angeblich zivilen Nuklearprogramm nach Atomwaffen strebt.

Derweil hat der Iran nach eigenen Angaben ein von iranischen Ingenieuren entwickeltes Luftabwehrsystem getestet, das auf dem älteren russischen System S-200 beruht.

Der Test sei erfolgreich verlaufen, hieß es. Doch westliche Experten äußerten Zweifel an der Fähigkeit des Irans, das moderne russische S-300 nachzubauen.