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CERN gelingt die Speicherung von Antimaterie

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CERN gelingt die Speicherung von Antimaterie

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Es gibt die weltweit ersten Fotos von Antiwasserstoff. Entstanden sind sie im Europäischen Zentrum für Nulklearforschung bei Genf, CERN. Dort ist es einem internationalen Forschungsteam erstmals gelungen, Antiwasserstoff zu speichern. “Treffen Materie und Antimaterie aufeinander, lösen sie sich gegenseitig auf und setzen Energie frei”, erläutert der dänische Forscher Jeffrey Hangst. “Erstmals ist es möglich, Antimaterie, neutrale Antiwasserstoffatome in einer magnetischen Glocke, in einer Art Flasche zu speichern.” Der Prozess ist freilich komplexer, als sich in wenigen Worten erläutern lässt. Die Fachleuten in Genf haben nun die Möglichkeit, die Antimatrieteilchen zu untersuchen und die Frage zu klären, warum Materie überhaupt im Universum existiert.