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Terroralarm - Berlin, München, Hamburg und das Ruhrgebiet besonders bedroht

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Terroralarm - Berlin, München, Hamburg und das Ruhrgebiet besonders bedroht

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Absperrgitter rund um den Reichstag, schwer bewaffnete Polizisten an Bahnhöfen, Flug- und Seehäfen. Patrouillen auf der Straße, Kontrollen im Zug – darauf müssen sich die Deutschen einstellen, bis zum Jahresende, mindestens. Auch an den Grenzen wird wieder schärfer kontrolliert.

Nach Hinweisen auf einen geplanten Terroranschlag Ende November zeigen Sicherheitskräfte in Deutschland Präsenz, ungewohnt deutlich und ungewohnt schwer bewaffnet.

Konkrete Warnungen gebe es für Berlin,

München, Hamburg und das Ruhrgebiet, so der rheinland-pfälzische Innenminister Karl

Peter Bruch (SPD).

“Auf einer Skala von eins – keine Gefahr – bis zehn – akute Anschlagsgefahr – liegen wir im Moment bei 9,0”, sagte der Chef der Bundespolizei, Matthias Seeger. Wegen des “Ausnahmezustands” seien vielen Polizisten Urlaub und freie Tage im Dezember bereits gestrichen worden, berichtete der

Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt.

Wenige Stunden nach der Terrorwarnung der Bundesregierung war in Namibia ein verdächtiger Laptop entdeckt worden, bevor er an Bord eines Air-Berlin-Flugs von Windhuk nach München gelangen konnte. Beim Durchleuchten war ein Zündanlage zu sehen. Kriminalisten untersuchten den Koffer jetzt auf einen zündfähigen Sprengsatz, so der Bundeskriminalamt.

Die knapp 300 Passagiere erreichten ihr Ziel viele Stunden verspätet, aber unversehrt.