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NATO beschließt Abzugsstrategie für Afghanistan

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NATO beschließt Abzugsstrategie für Afghanistan

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Die NATO hat die Weichen für einen stufenweisen Abzug aus Afghanistan gestellt. Ab 2014 soll die afghanische Regierung selbst für die Sicherheit im Land sorgen. Die NATO will sich jedoch nicht einfach aus dem Staub machen. Es ist keine Exit- sondern eine Übergangsstrategie. Die internationalen Truppen werden die afghanischen Sicherheitskräfte weiter unterstützen.

“Ausbilder werden den Übergang ermöglichen. Der afghanische Präsident Hamid Karzai und ich haben ein Abkommen für eine lange Partnerschaft zwischen der NATO und Afghanistan unterschrieben. Eine Partnerschaft, die über unsere Kampfmission hinausgehen wird. Falls die Feinde Afghanistans meinen, sie müssten bloß abwarten, bis wir abziehen, dann haben sie sich geschnitten. Denn wir werden so lange bleiben bis unsere Arbeit getan ist,” betonte Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen.

Die Truppensteller begrüßen den baldigen Abzug, denn der Konflikt am Hindukusch dauert bereits seit neun Jahren an und mittlerweile sind alle kriegsmüde.

Die NATO gibt sich optimistisch, doch der Aufbau der afghanischen Sicherheitskräfte geht nur langsam voran und leidet unter hohen Desertionsraten

Experten halten die Regierung in Kabul für zu korrupt, instabil und unfähig, um lange ohne die Unterstützung der ausländischen Truppen zu überleben.