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Sinkende Rettungschancen nach Grubenunglück in Neuseeland

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Sinkende Rettungschancen nach Grubenunglück in Neuseeland

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Nach dem Minenunglück in Neuseeland verzweifeln die Angehörigen zusehends. Der für Sonntag geplante Versuch, Kontakt zu den 29 verschütteten Kumpel aufzunehmen, musste nun abgesagt werden. Die Polizei erklärte, dass die Konzentration lebensgefährlicher Gase in der Mine weiter zugenommen haben.

Ein Lebenszeichen der eingeschlossenen Bergleute gibt es unterdessen immer noch nicht. “Man sitzt nur rum und wartet, was einen in den Büros gesagt wird”, beklagt sich der Vater einer der Kumpel. “Es gibt nur Entschuldigungen und keine Lösung!”

Seit der Methangas-Explosion am Freitag in der Pike-River-Mine nördlich von Greymouth auf der Südinsel Neuseelands besteht keinerlei Sicherheit über das Schicksal der Kumpel. Sie sollen in etwa 120 Meter Tiefe verschüttet sein.