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EU und USA schwelgen in Harmonie

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EU und USA schwelgen in Harmonie

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Der amerikanische Präsident Barack Obama hat in Lissabon, im Anschluss an den NATO-Gipfel, die Freundschaft mit der Europäischen Union wieder aufgewärmt. Obama traf sich zwei Stunden lang mit den EU-Spitzen.

Es war eine symbolische Geste, um zu zeigen, dass Europa der wichtigste politische und wirtschaftliche Partner der USA ist.

Obama betonte:

“Dieser Gipfel war weniger spannend als andere Gipfel, denn wir sind bei allem einer Meinung. Die USA brauchen und wollen ein starkes und vereintes Europa.”

Die USA sind der größte Handelspartner der EU, in den vergangenen Jahren ging der Warenverkehr jedoch zurück.

Die USA und die EU leiden unter den Folgen der Wirtschaftskrise, doch nun wollen sie gemeinsam den Handel wieder ankurbeln.

Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso erklärte:

“Auf beiden Seiten des Atlantiks erwarten die Bürger von uns Jobs und Wachstum. Meiner Meinung nach haben saubere Technologien und Innovationen ein großes Potential. Auf vielen Gebieten profitieren die USA und die Europäische Union von einer verstärkten Kooperation.”

Überraschende Ergebnisse gab es bei diesem Treffen nicht, doch sie nutzten die Gelegenheit, um zu zeigen, dass in der transatlantischen Beziehung alles bestens läuft.

Euronews-Korrespondent Miguel Sardo fasste zusammen:

“Sicherheit aber auch Diplomatie und Wirtschaft kamen bei diesem Gipfel zur Sprache. In Lissabon sind nach einem diplomatischen Marathon von 48 Stunden die Verhandlungen jetzt beendet. Für die Amerikaner ging es vor allem um Jobs. In den USA hängt ein Job von zehn von den wirtschaftlichen Beziehungen mit der EU ab.”