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Hilfsorganisationen nutzen Cholera-Epidemie für Spendenaufruf

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Hilfsorganisationen nutzen Cholera-Epidemie für Spendenaufruf

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Jeden Tag sterben mehrere Dutzend Menschen in Haiti an Cholera. Die internationalen Hilfsorganisationen tuen, was sie können, aber es fehlt ihnen angesichts der sich verschärfenden Lage an den erforderlichen Mitteln. Die Hilfsorganisation “Ärzte ohne Grenzen” hat eine Medienkampagne gestartet, um die Öffentlichkeit zu alarmieren. “Die Cholera ist immer eine tickende Zeitbombe Alle Statistiken sagen: am Ende des Monats, werden wir völlig ertrunken sein in vielen, vielen Fällen”, warnt Virginie Cauderlier.

Bei rechtzeitiger Behandlung liegt die Sterblichkeit bei Cholera normalerweise unter einem Prozent. Nach Angaben des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen liegt sie in Haiti derzeit bei über vier Prozent. Aus Sicherheitsgründen mussten in den vergangenen Tagen Transportflüge mit Seife, Medikamenten und technischem Gerät gestoppt werden.