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Minenunglück in Neuseeland: keine Rettung in Sicht

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Minenunglück in Neuseeland: keine Rettung in Sicht

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In Neuseeland kann noch immer nicht mit der Rettung der verunglückten Bergleute begonnen werden.

Ein Brand in der Mine verursacht weiterhin giftige Gase, die Explosionsgefahr bleibt bestehen. Das Risiko, hinunter in den Schacht zu steigen, ist zu hoch für die Rettungskräfte. Für die 29 Kumpel, die seit zwei Tagen in der Kohlemine eingeschlossen sind, sinken die Überlebenschancen.

Russel Schmith konnte der Mine entkommen. Er saß in einem Lader, als sich die Gasexplosion ereignete.

“ Ich bekam keine Luft. Ich dachte, es liegt am Gas, aber es war bloß Steinstaub. Ich konnte nicht atmen und wurde bewusstlos. Als sie mich fanden, dachte ich, dass ich aus der Mine geklettert sei, aber so wie ich aussah, meinten sie, dass ich wohl eher durch die Explosion aus ihr heraus geschleudert wurde.”

Erstmals seit der Explosion am Freitag durften die Familien den Unglücksort besuchen. Für sie ist das Warten unerträglich.

Derzeit wird ein Loch gebohrt, durch das Kameras in den Schacht gelassern werden sollen. Die Rettungskräfte stehen bereit, doch so lange toxische Gase in der Luft gemessen werden, bleiben ihnen die Hände gebunden.