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Irland kommt unter den Euro-Rettungsschirm

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Irland kommt unter den Euro-Rettungsschirm

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Die Finanzminister der Eurozone unterstützen Irlands Antrag auf Schutz durch den Rettungsschirm der Euroländer und des Internationalen Währungsfonds.

Der irische Ministerpräsident Brian Cowen sagte zur Höhe der Milliardenkredite vorerst nichts. Die Finanzmärkte tippen auf bis zu 90 Milliarden Euro.

Nach Angaben aus Brüssel ist das Programm auf drei Jahre ausgelegt.

Brian Cowen:
“Das zweite wichtige Element wird ein Programm sein, das unser Haushaltsdefizit verringert. Vereinfacht ausgedrückt, muß die Regierung Steuern erhöhen und die Ausgaben auf ein Niveau drücken, das wir uns leisten können. Um Irland dabei zu helfen und um die Stabilität des Euro zu sichern, bekommen wir eine Finanzierung, die wir im Lauf der Zeit zurückzahlen.”

Die Mittel würden zum einen für die Restrukturierung des maroden Bankensektors verwendet, so Cowen, zum anderen für die Haushaltskonsolidierung. Die irische Regierung hat bereits einen Vierjahresplan verabschiedet, Einsparziel mindestens 15 Milliarden Euro.

Griechenland hatte im Mai 110 Milliarden Euro erhalten. Das Geld stammte aus einem gesonderten Hilfspaket. Den 750 Milliarden

Euro schweren Rettungsschirm gab es zu der Zeit noch nicht.