Eilmeldung

Sie lesen gerade:

Neue Regeln für Hedge-Fonds und Private Equity


questions for europe

Neue Regeln für Hedge-Fonds und Private Equity

Das EU-Parlament hat vor kurzem neue Regeln für die Vermarktung von Alternativen Investmentfonds verabschiedet, die 2013 in Kraft treten. Ist die neue Richtlinie ein Durchbruch? Ziel der neuen Richtlinie sind mehr Transparenz und Sicherheit bei der Verwaltung Alternativer Investmentfonds, obwohl diese Fonds nicht zu den Ursachen der Wirtschafts- und Finanzkrise gehörten. Doch was sind überhaupt Alternative Investmentfonds?

Es handelt sich um Hedge-Fonds und Private Equity-Fonds, um Immobilienfonds, um Interventionsfonds für Termingeschäfte, um Industrie- sowie um Infrastrukturfonds. 2009 betrugen die Alternativen Investmentfonds mehr als eine Milliarde Euro an Vermögenswerten. Um eine bessere Kontrolle zu ermöglichen und Systemrisiken in Zukunft zu vermeiden, müssen sich Investoren registrieren lassen und ihre Aktivitäten offenlegen. Zudem müssen sie Lohnregeln und Kapitalanforderungen einhalten. Die neuen Regeln umfassen im weiteren Beschränkungen, was das Ausschlachten von Unternehmen anbelangt. Manager kleiner und mittlerer Unternehmen befürchten aber, dass die neuen Regeln jene einschränken, die auf Private Equity-Investoren und Risikokapital angewiesen sind. “Ich denke, dass die Richtlinie eine ganze Reihe von Unternehmern entmutigen könnte”, so der Unternehmer Pierre Marcolini. Nicht jene aus unserem Bereich, denn wir haben einiges hinter uns gelassen, doch in jedem Fall Start-up-Unternehmen, die sehr schnell zu Finanzmitteln kommen müssen.” Andererseits ermöglichen es die neuen Regeln, dass die Fonds ihre Produkte überall in Europa anbieten, ohne die Erlaubnis jedes Mitgliedsstaates einzuholen. Kreditkrisen soll es künftig nicht mehr geben.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

Nächster Artikel

questions for europe

Europäischer Filmpreisträger 2010