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Neuseeland wartet auf Roboter zur Rettung der Bergleute

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Neuseeland wartet auf Roboter zur Rettung der Bergleute

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In Neuseeland wächst die Sorge um die 29

verschütteten Bergleute. Seit der Explosion im Kohlebergwerk am Freitag fehlt jedes Lebenszeichen. Wegen giftiger Gase und der Gefahr von weiteren Explosionen konnten bisher keine Rettungsversuche unternommen werden.

Peter Whitehall, der Chef der Pike-River-Kohlegrube, vermutet einen Schwelbrand als Ursache für die enorme Gasentwicklung.

Der Bürgermeister der nächstgelegenen Stadt Greymouth, Tony Kokshoorn, hat mit einem der beiden Bergleute gesprochen, die im letzten Moment fliehen konnten. Von dem stamme die Vermutung, dass die 29 Verschütteten sich in der Nähe eines Belüftungsschachtes aufhalten könnten.

Während die Rettungsteams auf Neuseelands Südinsel immer noch auf ihren Einsatz warten, versuchen die Angehörigen der vermutlich in 162 Metern Tiefe eingeschlossenen Kumpel einander Mut zu machen.

“Wir sind zuversichtlich, dass sie da heil rauskommen”, klammert sich Lawrence Drew, der Vater eines 21jährigen Vermissten, an jede Hoffnung.

Die Hoffnung, das ist jetzt ein von der Armee bereitgestellter Roberter, der in die Grube gefahren werden soll. Aber zuerst muss ein Loch von 15 Zentimerten Durchmesser gebohrt werden, um nach Lebenszeichen zu suchen.

Mit dem ferngesteuerten Gerät, das sonst zum Entschärfen von Sprengsätzen benutzt wird, lässt sich dann auch die Gaskonzentration messen.