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Sag' mir, wo die Falter sind

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Der im Westen Mexikos gelegene Bundesstaat Michoacan beheimatet das Naturreservat der Monarch – Schmetterlinge. Millionen der leuchtend orangefarbenen Schmetterlinge überwintern hier, doch dieses Jahr sind es weit weniger als sonst. Biologen schlagen Alarm. Die illegale Abholzung der Wälder, der Klimawandel sowie der Einsatz von Pestiziden könnten Ursachen dafür sein.

“Ohne den Schutz durch die Wälder, verändert sich das Mikroklima. Schuld daran ist die Abholzung. Entweder werden die Wälder abgebrannt oder systhematisch gerodet. Sowohl die illegale als auch die legale Zerstörung der Wälder ist ein sehr ernstes Problem”, erklärt der Biologe Homero Aridjis.

Kürzlich wurden in Mexiko Gesetzte gegen die Abholzung eingeführt. Illegale Abholzung ist seltender geworden, aber das reicht nicht für den Schutz der Schmetterlinge.

Denn auch der Klimawandel hinterlässt seine Spuren in den Tropenwäldern: zahlreiche Bäume fallen Schlammlawinen und Stürmen zum Opfer.

Laut einer WWF-Studie kamen diesen Winter im Verlgeich zum Vorjahr nur ein Viertel der Monarch-Schmetterlinge nach Mexiko. Das ist die niedrigste Zahl seit 17 Jahren. Und das Beispiel der Schmetterlinge ist nur eins für die verheerenden Folgen der Umweltzerstörung.