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Gedenken an Opfer der Massenpanik

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Gedenken an Opfer der Massenpanik

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Gedenken an die Opfer der Massenpanik: Buddhistische Mönche sind aus ganz Kambodscha zusammengekommen, um für die Toten zu beten –

ganz in der Nähe der Brücke, auf der sich das Unglück abspielte. Dort erinnern zurückgelassene Gegenstände und Kleidungsstücke auch am Tag danach noch an die Katastrophe.

Etwa 380 Menschen sind Gedränge dieser Massenpanik ums Leben gekommen; noch einmal doppelt so viele wurden verletzt. Nur bei einem Teil der Toten steht bisher fest, wer sie waren. Vor den Krankenhäusern und vor den provisorischen Leichenhallen drängen sich Verwandte und Freunde, um Klarheit über das Schicksal ihrer Angehörigen zu bekommen.

Was die Panik in der Menschenmasse ausgelöst hat,

ist nach wie vor unklar; es gibt nur verschiedene Erklärungsversuche. Die Brücke in der Hauptstadt Phnom Penh führt hinüber zur so genannten Diamanteninsel, einem beliebten Ausflugsziel.

Drei Tage lang fand vor allem dort das Wasserfest zum Ende der Regenzeit statt. Der gestrige Tag war der letzte Tag dieses Festes; die meisten Menschen

auf der Brücke kamen noch von einem Konzert auf der Insel.

Für Donnerstag hat die Regierung landesweite Trauer verhängt.