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Über 340 Tote nach Massenpanik

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Über 340 Tote nach Massenpanik

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In Kambodscha sind bei einer Massenpanik in Phnom Penh mehr als 340 Menschen ums Leben gekommen.

Bei den Opfern handelt es sich zumeist um junge Leute. Sie wollten nach einem Konzert zum traditionellen Wasser-Fest in der Hauptstadt Kambodschas eine Brücke überqueren, hieß es.

Augenzeugenberichten zufolge sind zum Zeitpunkt des Unglücks mehr als 1000 Menschen auf der Brücke gewesen – wohl auf dem Heimweg – als die Panik ausbrach. Viele Menschen seien im Gedränge verzweifelt von der Brücke ins Wasser gesprungen.

Mehr als 300 weitere Personen wurden verletzt und trugen teils schwere Quetschungen und Prellungen davon. Die Verletzten wurden in die Krankenhäuser der Hauptstadt Kambodschas gebracht. Freiwillige Helfer und Sicherheitskräfte trugen stundenlang Leichen zusammen. Gegen Mitternacht war die Brücke geräumt. Einsatzkräfte suchten aber bis in die Morgenstunden nach möglichen Opfern im Fluss.

Eine Untersuchungskommission soll nun die Ursache der Katastrophe klären.