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Deutsche Wirtschaft strotzt vor Optimismus

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Deutsche Wirtschaft strotzt vor Optimismus

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Während zahlreiche Polizisten wegen der Terrorwarnungen den Reichstag in Berlin sicherten, hat im Inneren die Debatte zum Haushalt 2011 begonnen. Dabei verwies Bundeskanzlerin Angela Merkel auf die guten Wirtschaftsdaten in Deutschland, und sie sprach sich erneut dafür aus, auch private Investoren bei künftigen Euro-Krisen in die Pflicht zu nehmen: “Hier geht es um die Frage des Primats der Politik. Hier geht es um die Frage der Grenzen der Märkte. Und hier geht es um eine klassische Frage der sozialen Marktwirtschaft im 21. Jahrhundert.” Geht es nach Merkel, sollen private Anleger an einem dauerhaften Krisenmechanismus beteiligt werden. Die EZB lehnt dieses Modell ab.

Unterdessen bleibt der Boom der deutschen Wirtschaft ungebrochen. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im November auf seinen höchsten Stand seit 1991, und das in allen Bereichen, wie Ifo-Chef Hans Werner Sinn betont: “Es wird beides besser. Das ist das Schöne. Also, die Lage hat sich verbessert und die Erwartungen haben sich verbessert. Es ist ein Boom, wie er im Bilderbuch steht.”

Die Euro-Krise lässt deutsche Unternehmen kalt: Sämtliche Branchen strotzen vor Optmismus, der Ifo-Index stieg auf 109,3 Punkte – und das ist nicht allein der Exportwirtschaft zu danken. Tatsächlich gingen die Exportaussichten wegen des Sparzwangs in vielen Ländern sogar etwas zurück.