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Putin: Im Auge den Tiger

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Putin: Im Auge den Tiger

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Er ist einer von 3200. Stark und gefürchtet. Doch wehrlos gegen Wilderer, Amulettgläubige und Verstädterung -  der Tiger in freier Wildbahn.  Vor 100 Jahren waren sie noch 100 000.
 
Wenn es nach einer prominent besetzten Konferenz in St. Petersburg geht, wird der Trend in den kommenden zwölf Jahren umgedreht. Denn der Gipfel auf Einladung des russischen Regierungschefs Wladimir Putin hat beschlossen:  2022 soll es wieder 6000 Tiger geben, mindestens.  
 
“Jeder sollte verstehen – hier geht es nicht um ein bestimmtes Tier, den Tiger,” so Putin, “hier geht es um unser Verständnis, das globale Verständnis des Problems des Artenschutzes auf höchster Ebene.”
 
Die 13 Staats- und Regierungschefs, darunter Chinas Regierungschef Wen Jiabao und Weltbank-Präsident Robert Zoellick, haben ein Schutzprogramm abgesegnet. Es soll gut 250 Millionen Euro kosten, davon bis zu 12 Millionen Euro aus Deutschland. 
 
Hollywoodstar Leonardo DiCaprio hat eine Million Dollar gegeben.
 
Einer der reichsten Sportler der Welt hat sich noch nicht geäußert – Tiger Woods.