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Südkorea trauert um seine Toten

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Südkorea trauert um seine Toten

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Die Särge mit den beiden zivilen Opfern, die beim Beschuss der Insel Yonpyong durch Nordkorea getötet wurden, sind inzwischen aufs Festland gebracht worden. Es handelt sich um zwei Bauarbeiter, deren Leichen nach dem Beschuss auf einer Baustelle für ein Wohnheim der Marine gefunden worden waren.

Dass bei dem Artilleriebeschuss durch Nordkorea auch Zivilisten ums Leben kamen, gab den Grenzstreitigkeiten der beiden Länder eine neue Dimension.

Den beiden getöteten Soldaten wurde in der Hauptstadt Seoul die letzte Ehre erwiesen. Nach jüngsten Angaben der südkoreanischen Armee feuerte Nordkorea am Dienstag mehr als 170 Granaten ab, von denen gut die Hälfte auf der Insel, die nahe der Seegrenze liegt, einschlugen.

Auch Südkoreas Ministerpräsident Kim Hwang-sik kam zum Militärkrankenhaus, in dem der beiden toten Soldaten gedacht wurde.

12 Militäreinrichtungen und 18 zivile Gebäude waren nach offiziellen Angaben bei dem Beschuss beschädigt worden. Die Südkoreaner werfen dem Regime im Norden eine Verletzung des Waffenstillstands vor – während sich Nordkorea durch die Militärmanöver des Südens provoziert fühlt.