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Bergung verzögert sich

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Bergung verzögert sich

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Die Unglücksmine in Neuseeland ist von einer dritten Explosion erschüttert worden. Dabei kam niemand zu Schaden, die Bergung der 29 für tot erklärten Bergleute verzögert sich aber weiter. 

Die Männer waren bei der ersten Explosion unter Tage vergangene Woche verschüttet und vermutlich bei der zweiten getötet worden.
 
Ein Gewerkschaftsvertreter forderte die Aufklärung des Unglückes. Man müsse wissen, ob es sich um die unvermeidbaren Risiken des Bergbaus handele oder ob es Fehler bei Technik oder Menschen gegeben habe.
 
Die Kumpel waren zwischen 17 und 62 Jahre alt.

Nach Auskunft des Eigentümers des Bergwerkes kann es noch Wochen dauern, bis ihre Leichen geborgen sind. Noch sei das Gasgemisch unter Tage zu explosiv. Für die Hinterbliebenen wurde ein Hilfsfond eingerichtet.
 
Der Vorstand der Eigentümergesellschaft sagte, die Familien hätten bereits genug gelitten. Vor Weihnachten wolle man  wenigstens finanzielle Sorgen ausräumen.
 
Neuseeland trägt nach wie vor Trauer. Im ganzen Land versammelten sich die Menschen zu Gottesdiensten und gedachten der Bergleute.
Und die Rockband U2 liess bei einem Konzert im Land die Namen der Kumpel auf das Bühnenbild projizieren.