Eilmeldung

Eilmeldung

Drei Burschen wissen jetzt: Es gibt noch Abenteuer in Fidschi

Sie lesen gerade:

Drei Burschen wissen jetzt: Es gibt noch Abenteuer in Fidschi

Schriftgrösse Aa Aa

Das gibt ein Riesenfest – oder eine Abreibung. Oder beides. Zwei Brüder und ihr Cousin von den neuseeländischen Tokelau-Inseln sind nach 50 Tagen Irrfahrt im Pazifik aufgefischt worden – lebend und weitgehend unversehrt.

Die Jungen im Alter von 14 und 15 Jahren waren am Mittwoch mehr als 1300 Kilometer von ihrer

Heimatinsel entfernt nordöstlich von Fidschi in einem Boot entdeckt worden. Nur einer musste die Nacht im Krankenhaus verbringen.

Francis Kean, Kommandant der Marine von Fidschi:

“Der Thunfischkutter war unterwegs von Tuvalu zurück nach Neuseeland, da entdeckten sie die Jungs und holten sie raus. Da das Schiff unterwegs war nach Neuseeland, war die nächste medizinische Anlaufstelle in Fidschi. “

Sie wollten offenbar auf Abenteuer-Fahrt gehen, schimpfte der Regierungschef von Tokelau,

Kuresa Nasau, persönlich. Auf seiner Inselgruppe leben weniger als 1500 Menschen, da kennt man sich.

Die drei Jungen hatten sich nach eigenen Angaben von Regenwasser, Kokosnüssen und einer selbst gefangenen Möwe ernährt.

Nach tagelanger ergebnisloser Suche hatte man sie schon für tot erklärt.