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Waffengeklirr zwischen Nord- und Südkorea

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Waffengeklirr zwischen Nord- und Südkorea

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Im Gelben Meer riecht es weiter nach Krieg.

Mit scharfen Tönen hat Nordkorea drei Tage nach seiner Attacke auf eine südkoreanische Insel ein geplantes Seemanöver der USA mit Südkorea kritisiert. Die Halbinsel werde durch das Manöver näher an den Rand eines Krieges getrieben, zitierte

die amtliche chinesischen Nachrichtenagentur

Xinhua staatliche nordkoreanische Medien.

Südkoreas Präsident Lee Myung Bak hat nach Medienberichten seinen sicherheitspolitischen Berater Lee Hee Won zum neuen

Verteidigungsminister ernannt. Der bisherige Ressortchef Kim Tae Young war kritisiert worden, weil Südkorea erst nach 13 Minuten zurückgeschossen hatte und zurückgetreten.

Am Dienstag hatte der Norden die südkoreanische Insel Insel Yonpyong bombardiert. Bei dem heftigsten Angriff seit dem Koreakrieg vor 60 Jahren starben zwei Soldaten und zwei Zivilisten.

Völkerrechtlich sind die beiden Koraes noch immer im Kriegszustand.

Eine von 1200 Bewohnern der angegriffenen Insel:

“Es bricht mir das Herz. Ich möchte in meinem Leben nicht noch einmal einen Koreakrieg erleben,”

Die USA und Südkorea haben ab Sonntag ein weiteres Seemanöver im Gelben Meer angekündigt. Die USA schicken ihren atombetriebenen Flugzeugträger „USS George Washington“.

Nordkorea hatte schon im Juli angesichts eines südkoreanisch-amerikanischen Großmanövers mit einem “heiligen Krieg” und dem Einsatz mit

Atomwaffen gedroht.