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Präsidentenwahl in Elfenbeinküste

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Präsidentenwahl in Elfenbeinküste

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Im westafrikanischen Land Elfenbeinküste bemühen sich die beiden Präsidentschaftskandidaten vor der Wahl an diesem Sonntag um Mäßigung. Amtsinhaber Laurent Gbagbo und sein Herausforderer Alassane Ouattara hatten sich in den vergangenen Tagen gegenseitig Putschversuche vorgeworfen. Gbagbo hatte in der ersten Runde am 31. Oktober 38 Prozent der Stimmen erhalten, Ouattara 32. Jetzt treten sie in einer Stichwahl gegeneinander an. Die Wahl gilt als wichtiger Schritt im Friedensprozess nach dem 2003 beendeten Bürgerkrieg und bei der Überwindung der Teilung des Landes. Die ehemaligen Rebellen unterstützen Ouattara. Sie sind seit 2007 in einer Regierung der nationalen Einheit vertreten und kontrollieren die nördlichen Regionen des Landes. In den vergangenen Tagen war es erneut zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern beider Kandidaten gekommen.

In einer Fernsehdebatte am Donnerstagabend versprachen Gbagbo und Ouattara vor allem, die Armut im weltweit größten Kakaoproduzenten zu bekämpfen. Gbagbos Amtszeit war eigentlich bereits 2005 abgelaufen. Wegen zahlreicher

innenpolitischer Spannungen wurde die Präsidentenwahl aber mehrfach verschoben.