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Scharfe Töne auf koreanischer Halbinsel

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Scharfe Töne auf koreanischer Halbinsel

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Angesichts des bevorstehenden Manövers der USA und Südkoreas im Gelben Meer verschärft Nordkorea erneut den Ton und sieht die koreanische Halbinsel am Abgrund eines Krieges. Pjöngjang sprach von einer “Kriegsübung”, die sich gegen das kommunistische Land richte. Die US-Streitkräfte in Korea hatten einen Tag nach dem Beschuss der Insel Yongpyong durch Nordkorea das Manöver angekündigt. Bei dem Angriff waren vier Menschen getötet worden. Nach den zwei Zivilisten wurden jetzt auch die beiden Soldaten beerdigt. Durch den Angriff auf die nahe der umstrittenen Seegrenze im Gelben Meer liegenden Insel waren die Spannungen zwischen Süd- und Nordkorea eskaliert.

Südkorea wirft seinem Nachbarland vor, zuerst geschossen zu haben, Nordkorea weist das zurück. Auch China kritisierte das Manöver und sagte einen Besuch seines Außenministers in Südkorea ab. Indes werden international immer mehr Stimmen laut, die China auffordern, seinen Einfluss auf Nordkorea zu nutzen, um die Lage zu beruhigen.