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EU-Finanzminister beraten über Irland-Hilfe

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EU-Finanzminister beraten über Irland-Hilfe

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In Brüssel kommen an diesem Sonntag die Finanzminister der EU zu einer Sondersitzung zusammen, um über Finanzhilfen für Irland zu beraten – in Dublin gingen mehrere Zehntausend Menschen auf die Straße, um dagegen zu protestieren. Es geht um vermutlich 85 Milliarden Euro, die Irland aus dem Rettungsfonds der EU erhalten soll. Viele Iren sind dagegen: “Wir wollen nicht für Privatunternehmen zahlen, für die private Industrie und eine korrupte Regierung”, sagt einer der Deomonstranten, “aber die Leute werden zahlen. Wir sind nicht glücklich darüber, wir wollen den Internationalen Währungsfonds hier nicht. Er hat diese Sitution erst herbeigeführt, jetzt will er unser Geld, über die Zukunft macht er sich keine Sorgen, der Währungsfonds kümmert sich nicht um Irland.” Irland soll Medienberichten zufolge Zinsen in Höhe von 6,7 Prozent für die Finanzhilfen zahlen, die Regierung bestreitet das. Griechenland muss für seine Finanzhilfen lediglich 5,2 Prozent Zinsen begleichen. Die Proteste in Dublin richteten sich vor allem gegen den Sparplan der Regierung. Er ist Teil

des Rettungspaketes für Irland und soll dem irischen Fiskus innerhalb der nächsten vier Jahre über Steuererhöhungen und Streichungen 15

Milliarden Euro einbringen.