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Korea-Konflikt: China will Krisentreffen

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Korea-Konflikt: China will Krisentreffen

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Kurz nach Beginn der Marine- und Luftwaffenübungen der USA und Südkorea im Gelben Meer hat China ein dringliches Treffen der

sogernannten Sechs-Parteien-Gespräche im Dezember vorgeschlagen. Dabei sitzen die beiden Koreas, China, Russland, die USA und Japan am Tisch – eigentlich verhandelt die Runde über das Nordkoreanische Kernwaffenprogramm.

In den fünf Tagen seit dem Angriff Nordkoreas auf die Insel Yonpyong haben die beiden verfeindeten Koreas vor allem verbal aufgerüstet.

Viele im Süden rufen nach Rache für die vier Opfer der Artillerieattacke. Nordkorea wiederum droht mit einem “Gegenangriff ohne Gnade”, sollte jemand in seine Gewässer eindringen.

Pjöngjang erkennt die Seegrenze zu Südkorea nicht an. Die UNO hatte die Linie nach dem Korea-Krieg 1953 definiert.

In der Nähe liegt die angegriffene Insel.

Die meisten der rund 1600 Bewohner Yonpyongs wurden in Sicherheit gebracht, ebenso Berichterstatter.

An der viertägigen Militärübung im Gelben Meer nimmt auch der atomgetriebene US-Flugzeugträger “USS George Washington” teil. Auf dem Schiff sind 5500 Soldaten und 75 Kampfflugzeuge stationiert.

Die in Peking kritisierte Militärübung richte sich nicht gegen China, hatten die USA betont.