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Neuer Klimagipfel will Erderwärmung bekämpfen

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Neuer Klimagipfel will Erderwärmung bekämpfen

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Mexiko will ein guter Gastgeber sein, für das Klima-Gipfeltreffen der Vereinten Nationen. Zwölf Tage lang wollen Politiker und Fachleute im Badeort Cancún nach Mitteln gegen die Erderwärmung suchen. Die Erwartungen an den Gipfel sind diesmal gering, nach dem grandiosen Scheitern des Kopenhagener Treffens vor einem Jahr. Auch die Besetzung ist bei weitem nicht so glanzvoll.

Wieder dabei sind aber die Umweltschützer: Die Ruinen von Chichen Itzá bieten ihnen Gelegenheit, auf ihr vornehmliches Anliegen hinzuweisen – nämlich, dass auch hochentwickelte Gesellschaften untergehen können. Wenn man jetzt nichts unternehme, sagt Joao Talocci, der Greenpeace-Verantwortliche, weiter, könne der Klimawandel für die Menschheit verheerende Folgen haben.

In Cancún scheinen Teilerfolge möglich, wie beim Waldschutz oder bei Klimahilfen für Entwicklungsländer. Das dringend gesuchte Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll zum Klimaschutz ist aber weiter nicht in Sicht. 2012 läuft das Protokoll aus.