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Montag Atomgespräche mit dem Iran in Genf

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Montag Atomgespräche mit dem Iran in Genf

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Der iranische Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad hat sich zur Fortsetzung der Gespräche über das umstrittene Atomprogramm bereiterklärt. Dabei, so Ahmadinedschad am Dienstag bei einer Kundgebung in Sari, stehe aber das Wiederaufbereitungsprogramm seines Landes nicht zur Disposition. Die Gespräche sollen am kommenden Montag und Dienstag in Genf stattfinden.

Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton wird dabei im Auftrag der fünf ständigen Mitglieder des Weltsicherheitsrates und Deutschlands mit Irans Chefunterhändler Said Dschalili verhandeln. Während der Iran nur den Rahmen für weitere Gespräche klären will, hofft Baroness Ashton auf ernsthafte Gespräche über das Atomprogramm. Allerdings sieht sie das Treffen in Genf nur als Auftakt für weitere Verhandlungen.

Der Westen verdächtigt den Iran unter dem Deckmantel der zivilen Nutzung der Kernenergie an Atomwaffen zu bauen. Teheran bestreitet dies.