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"Schnee-Treiben" in ganz Europa

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"Schnee-Treiben" in ganz Europa

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Der Winter hat den Frankfurter Flughafen fest im Griff: Allein bis zum Mittag wurden weit über 200 Flüge gestrichen, der Winterdienst war im Dauerbetrieb. Ein Sprecher wies Vorwürfe zurück, dass der Flughafen nicht ausreichend auf den Wintereinbruch vorbereitet sei. Nachdem auch am Montag gut zweihundert Flüge annulliert worden waren, hatten zahlreiche Passagiere die Nacht am Flughafen verbracht.

Auch bei der Bahn kam es zu Verspätungen und Ausfällen, auf den Straßen zu Verkehrsunfällen. In Oberfranken saßen mehr als 200 Bahnreisende fest, nachdem ihr ICE wegen einer beschädigten Oberleitung nicht weiterfahren konnte: Ein Baum war unter der Schneelast auf die Leitung gestürzt.

Und es soll weiter schneien und auch noch kälter werden.

Die Briten, zu dieser Jahreszeit an Nebel und Nieselregen gewöhnt, müssen sich diesmal auf Schnee umstellen, für viele wurde der Weg ins Büro an diesem Morgen ein Kampf. Andere konnten sich über Kältefrei freuen, denn etliche Schulen blieben geschlossen. Auch im Vereinigten Königreich werden weiter Schnee und Eis für die kommenden Tage vorhergesagt.

Der Winter macht sich verfrüht in weiten Teilen Europas breit: Frankreich, Spanien und Portugal erleben Temperaturen und Wetterbedingungen, die sie so in früheren Jahren nicht kannten. Der französische Wetterdienst maß an mehreren Orten Rekordtiefstwerte. Verkehrsbehinderungen und tödliche Unfälle sowie Kältetote gab es sowohl im Westen als auch im Osten Europas, wie in Polen und Tschechien.