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Wintereinbruch in Europa

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Wintereinbruch in Europa

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Sonst nieselt es gewöhnlich im November – diesmal macht Schnee den Briten in weiten Teilen des Landes zu schaffen. Seit fast zwei Jahrzehnten hat es den Meteorologen zufolge nicht mehr so früh schon so viel Schnee gegeben. Und damit die üblichen Verkehrsprobleme auf Straßen, Schienen und Flughäfen.

Wegen der schlechten Wetterverhältnisse blieben auch zahlreiche Schulen geschlossen. Für die ganze Woche sagen die Meteorologen Rekordtemperaturen von bis zu minus 20 Grad Celsius vorher.

In Deutschland kam es wegen Schneeglätte zu weiteren Verkehrsunfällen. Dabei starben seit gestern drei Menschen. In der Nacht kippte in Bayern auf eisglatter Straße ein Schweinetransporter um, der Fahrer wurde schwer verletzt, mehrere Tiere getötet.

Am Flughafen Frankfurt ging der Winterdienst in den Dauerbetrieb über, zahlreiche Flüge wurden gestrichen.

Der frühe Winter hat auch Polen fest im Griff. Drei Kältetote sind bereits zu beklagen. Auch hier gab es zahlreiche Autounfälle. Wegen der heftigen Schneefälle mussten am Flughafen in Warschau wie schon gestern viele Flüge abgesagt werden.

Für Polen oder Deutsche gewohnt, kommen solche Wetterverhältnisse für die Portugiesen überraschend, Schnee fiel sogar in Gegenden, die dies sonst gar nicht kennen. In mehreren Landstrichen wurde die höchste Kältewarnstufe ausgerufen.