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Erfolge und Mahnungen zum Weltaidstag

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Erfolge und Mahnungen zum Weltaidstag

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Aktivisten und Betroffene begehen den Weltaidstag.

Besonders eindrucksvoll gelang das im australischen

Sydney. Dort wurden Wahrzeichen der Stadt in rotes

Licht getaucht, um auf das weitere Vorhandensein der Krankheit aufmerksam zu machen.

Die UNO schätzt, dass weltweit 33 Millionen Menschen mit dem Aidserreger infiziert sind. Er zerstört das Immunsystem, so dass der Körper andere Krankheitserreger nicht mehr abwehren kann.

Eine Heilung gibt es nicht, ebenso wenig wie eine Impfung: Moderne Medikamente können inzwischen aber ein längeres Überleben sichern – Medikamente, die es aber nicht weltweit für jeden gibt. Auch mit der Einstellung der Gesellschaft haben viele noch zu

kämpfen, wie zum Beispiel in Russland.

“Die meisten meiner infizierten Freunde kommen nur

schlecht zurecht”, sagt ein Mann in Moskau. “Sie leben immer in Angst davor, dass ihre Krankheit bekannt werden könnte, dass sich nahestehende Menschen von ihnen abwenden, dass sie ihre Arbeit verlieren oder ihre medizinische Versorgung.”

Die Fortschritte im Kampf gegen Aids sind je nach Region sehr unterschiedlich. Weltweit gesehen verweist die UNO aber auf einen weltweiten Rückgang der Neuinfektionen – seit 1999, dem Höhepunkt der Epidemie, um fast zwanzig Prozent.