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Erneut Mauer in Pompej eingestürzt

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Erneut Mauer in Pompej eingestürzt

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Im antiken Pompeji hat Dauerregen erneut zu weiteren Einstürzen geführt. Wie die angab, brach eine zwei Meter hohe Trennmauer zwischen zwei Häusern an der Via Stabiana ein. Außerdem kam es zu Beschädigungen an der Seitenwand eines

aktuell nicht zugänglichen Gebäudes, des sogenannten “Lupanare piccolo”. Bereits am Vortag war eine sieben Meter hohe Mauer eingestürzt. Die für die antike Stätte zuständige Jeanette Papadopoulos sagte, es gäbe ständig Notfälle in Pompej, denn es handle sich um eine sehr zerbrechliche antike Stätte. Man müsse berücksichtigen, dass es sich um eine alte Stadt handle, dort gebe es immer Schwierigkeiten. Darum müsse man sich kümmern, und das mache man auch. In Pompej waren bereits zuvor Gebäude zusammengebrochen. Italiens Kulturminister Sandro Bondi muss sich deswegen in den kommenden Wochen einem von der Opposition eingebrachten Misstrauensantrag stellen. Er selbst wies jede Verantwortung zurück. Allerdings sei keine der eingestürzten Mauern sei von archäologischem Interesse, erklärten Experten.