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Mutmaßliche Al-Kaida-Helfer in Spanien festgenommen

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Mutmaßliche Al-Kaida-Helfer in Spanien festgenommen

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Die Polizei hat in Barcelona mehrere mutmaßliche Al-Kaida-Helfer festgenommen. Das Innenministerium sprach von sieben, Medien von acht Verdächtigen. Sie stammen aus Pakistan und Nigeria und sollen Al-Kaida-Mitgliedern in Pakistan falsche Pässe beschafft haben. Die Ausweise sollen dafür Touristen in Barcelona gestohlen und dann in Thailand gefälscht worden sein. Zeitgleich zu den Razzien in Barcelona wurden auch in Thailand drei Verdächtige festgenommen.

Die Polizei war bei den Ermittlungen über eineinhalb Jahre darauf aufmerksam geworden, dass viele in Barcelona und Umgebung gestohlene Pässe nach Thailand geschickt wurden.

Nutznießer sollen unter anderem die Attentäter der Anschläge von Mumbai – oder Bombay – gewesen sein. Für die Anschlagsserie im Jahr 2008 wird eine pakistanische Islamisten-Gruppe verantwortlich gemacht. In der Metropole in Westindien waren damals mehr als 160 Menschen getötet worden. Auch die tamilischen Rebellen in Sri Lanka sollen von der Zelle mit falschen Pässen versorgt worden sein. Es besteht außerdem der Verdacht, dass die Pakistaner Al-Kaida finanziell unterstützten.