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Südkorea weiter in Alarmbereitschaft

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Südkorea weiter in Alarmbereitschaft

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Südkorea rechnet mit weiteren militärischen Angriffen aus dem kommunistischen Norden der Halbinsel. Nach dem Artilleriebeschuss der Insel Yonpyong im Gelben Meer sei die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Angriffs sehr hoch, sagte der südkoreanische Geheimdienstchef einem Parlamentsausschuß. Damit wolle Nordkorea von innenpolitischen Problemen ablenken. In Peking traf der nordkoreanische Parlamentspräsident Chie Thae Bok, mit seinem chinesischem Amtskollegen Wu Bangguo zusammen. Es ist der höchstrangige nordkoreanische Spitzenpolitiker, der seit Ausbruch der Krise dem wichtigsten Verbündeten Nordkoreas einen Besuch abstattet. Rund 90 südkoreanische Veteranen paradierten zwischen den Ruinen Yonpyongs und skandierten gegen Nordkorea gerichtete Slogans. Die Verteidigungsanlagen der Insel werden zur Zeit verstärkt.