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Wikileaks-Assange scheitert vor Gericht

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Wikileaks-Assange scheitert vor Gericht

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Alles redet über Wikileaks – aber eben auch über den Mann dahinter: Julian Assange wird weltweit über Interpol gesucht, auf der Grundlage eines Haftbefehls aus Schweden.

Assange wollte diesen Haftbefehl anfechten, ist damit jetzt aber gescheitert: Das Oberste Gericht in

Schweden nahm seine Klage gar nicht erst an; nach Assange kann weiter gefahndet werden.

Dabei steht offenbar fest, dass er sich in England aufhält: Nach dortigen Medienberichten weiß die Polizei auch, wo. Die schwedischen Ermittler haben die Auslieferung beantragt, müssen das aber wegen eines Formfehlers jetzt noch einmal tun.

In ihrem Antrag hätten sie die möglichen Höchststrafen für alle Vorwürfe aufführen müssen; nach schwedischem Recht begnügten sie sich aber mit der Höchststrafe für das schwerste Vergehen. Noch heute wollen sie den neuen Antrag fertigstellen.

Assange werden in Schweden Vergewaltigung und sexuelle Nötigung vorgeworfen. Er bestreitet die Vorwürfe: Er sieht darin eine Verschwörung gegen ihn, hinter der die USA stehen.