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Der Schulerfolg der Kinder

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Der Schulerfolg der Kinder

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In Südkorea, Spanien und Japan verfolgen Eltern die Schullaufbahn ihrer Kinder auf unterschiedliche Art und Weise.

In Südkorea gibt es starkes Konkurrenzverhalten. Bereits die Kinder müssen sich beweisen. Viele Eltern schicken ihre Sprösslinge abends auf Privatschulen, um sie auf Erfolg zu trimmen.

Die elfjährige Songhee ist eine gute Schülerin, doch sie geht jeden Tag um vier in ein Hagwon, eine Art Privatschule. Allein in Seoul gibt es rund 25.000 Hagwons, das Geschäft mit dem zusätzlichen Unterricht boomt. Rund 80 Prozent der kleinen Koreaner müssen auch noch abends pauken. Für das Spielen bleibt da wenig Zeit.

Die viele Arbeit macht sich bezahlt, bei internationalen Wissenstests schneiden die südkoreanischen Kinder sehr gut ab. Sie gehören zu den Besten, doch ihre Kindheit bleibt auf der Strecke.

http://www.couleurmonde.com/spip.php?article175

In der Grundschule «Andalucía» in Sevilla gehören rund 90 Prozent der Schüler der Roma-Gemeinschaft an. Vor zwei Jahren fehlte die Hälfte der Schüler regelmäßig. Die Stimmung war sehr angespannt und es wurden sogar Lehrer angegriffen.

Freiwillige und Eltern haben daraufhin eine Lerngemeinschaft gegründet, um zwischen den Roma und der Lehrerschaft zu vermitteln und um die Integration der Kinder zu fördern.

In Japan wollen die jungen Väter mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen. Sie werden bei ihrem Vorhaben von dem Verein “Neue Väter für Japan” unterstützt.

Die Väter lernen den Umgang mit ihren Kindern und statt nur eine Randfigur zu sein, erleben sie mit, wie ihre Kinder aufwachsen und jeden Tag etwas Neues dazu lernen.

http://www.fathering.jp/english/index.html