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Weltweite Hilfe für Israels Feuerwehr


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Weltweite Hilfe für Israels Feuerwehr

Im Kampf gegen den verheerenden Großbrand baut die israelische Regierung auf ausländische Hilfe. Feuerwehen aus aller Herren Länder treffen in Israel ein, um sich an den Löscharbeiten zu beteiligen. Deutschland musste die israelische Bitte um Löschflugzeuge abweisen. Es verfügt lediglich über Löschhubschrauber. Die allerdings würden erst im Einsatzgebiet eintreffen, wenn das Feuer bereits gelöscht ist. Stattdessen sagte es Schutzausrüstungen für Feuerwehrleute sowie Sonderlöschmittel zu.

Großbritannien, Griechenland und Zypern stellten Löschflugzeuge zur Verfügung: “Zwei griechische Löschflugzeuge sind am Morgen eingetroffen und unverzüglich eingesetzt worden. Sehen sie selbst, welch’ große Hilfe die sind!”, lobt begeistert Generalmajor Ido Nehushtan von der israelischen Luftwaffe.

Dass Israel um internationale Hilfe bittet, ist außergewöhnlich. Die Resonanz auf das israelische Hilfsersuchen groß. Es ist die schlimmste Brandkatastrophe in der Geschichte Israels. Die völlig außer Kontrolle geratene Feuerwalze hat mittlerweile bereits die Außenbezirke der Großstadt Haifa erreicht. 41 Menschen sind bereits ein Opfer der Feuersbrunst geworden. 28 Quadratkilometer im Norden Israels stehen in Flammen. Das entspricht in etwa der Fläche der Nordseeinsel Borkum. 1,5 Millionen Bäume wurden ein Raub der Flammen. Mehr als 15.000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen.

Das Feuer war am Donnerstagvormittag im Carmelgebirge ausgebrochen. Es hatte im trocknen Unterholz rasend schnell um sich gegriffen.

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