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Waldbrand in Israel: "Hilfe im globalen Dorf"

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Waldbrand in Israel: "Hilfe im globalen Dorf"

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In Israel kämpfen fast zwei Dutzend Löschflugzeuge aus dem Ausland gegen den verheerenden Großbrand. Auch am vierten Tag ist er noch nicht unter Kontrolle. Dies könne noch ein bis zwei Tage dauern, sagte ein Sprecher der Einsatzkräfte. Bislang kamen 41 Menschen in den Flammen ums Leben.

Die Polizei hat zwei Jugendliche aus einem Drusen-Dorf im nördlichen Karmel-Gebirge festgenommen. Sie sollen in einem Wald Feuer gemacht haben. Ihnen wird Unachtsamkeit vorgeworfen.

Das israelische Kabinett wollte an diesem Sonntag in der betroffenen Region tagen. Kritik, der Staat sei schlecht vorbereitet gewesen auf den schlimmsten Großbrand seiner Geschichte, wies Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zurück:

“Um diese gigantischen Mega-Waldbrände zu löschen braucht es bestimmte Technologien und internationale Kooperation. Um Hilfe bitten und Hilfe gewähren sind zwei Seiten derselben Medaille. Das ist, was Länder heutzutage tun im ‘globalen Dorf’.”

Aus den USA trafen 40 Tonnen Löschmittel ein sowie das größte Löschflugzeug der Welt, ein umgebauter Jumbo-Jet. Er kann 80 000 Liter Wasser tanken und vor allem auch nachts fliegen.