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Frankreich kommt mit Indien ins Geschäft

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Frankreich kommt mit Indien ins Geschäft

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Frankreich kommt mit Indien gut ins Geschäft: Fünfzehn Milliarden Euro sind die Handelsverträge wert, die beim Besuch von Staatspräsident Nicolas Sarkozy abgeschlossen werden.

Rund die Hälfte dieser Summe entfällt auf zwei Kernreaktoren, die Indien beim französischen Areva-Konzern kaufen will. Dabei handelt es sich um den EPR – den modernsten Typ des Druckwasserreaktors -, den Areva aber bisher kaum verkauft hat. Das EPR-Vorzeigeprojekt in Finnland ist um Jahre im Verzug und wird weitaus teurer als geplant.

Französische Firmen sollen außerdem den Auftrag bekommen, indische Kampfflugzeuge vom Typ Mirage zu modernisieren. Darüber hinaus beteiligt sich Frankreich an einer Ausschreibung über neue Kampfjets: Dabei hofft es, erstmals seine neuen Rafale-Flugzeuge im Ausland zu verkaufen. Bisher haben alle möglichen Interessenten abgelehnt.

Auch Frankreichs Präsidentengattin absolvierte ein anspruchsvolles Begleitprogramm: Carla Bruni liegt seit einem Todesfall in der Familie die Aidsforschung am Herzen. In einem indischen Krankenhaus informierte sie sich darüber, wie die Krankheit dort behandelt wird.