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Kolumbien: Erdmassen begraben 50 Häuser

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Kolumbien: Erdmassen begraben 50 Häuser

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Bei einem Erdrutsch im Nordwesten Kolumbiens sind mehr als 150 Menschen verschüttet worden. Nach schweren Regenfällen wurden in einer Ortschaft nahe von Medellin etwa 50 Häuser von den Schlammassen begraben. Seit Monaten leidet Kolumbien unter ungewöhnlich heftigen Niederschlägen.

“Wir haben alle gespielt, als plötzlich die Erdmassen kamen. Es war beeindruckend, ich habe noch immer Gänsehaut”, berichtet Juan Jimenez.

Nach Angaben von Meteorologen handelt es sich um die heftigsten Niederschläge seit vier Jahrzehnten. Sie sind Folge des Wetterphänomens “La Niña”, das alle paar Jahre auftritt. Dabei ist der Pazifik vor der Küste Südamerikas etwa drei Grad kälter als im langjährigen Durchschnitt.