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Land unter in Cherbourg

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Land unter in Cherbourg

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Die westfranzösische Hafenstadt Cherbourg hat ihre schlimmsten Überschwemmungen seit sechzig Jahren erlebt. Heftiger Regen und Schneemelze von der einen Seite und Flut von der anderen ließen am Sonntag den Fluss Divette über die Ufer treten. Zahlreiche Häuser mussten geräumt werden, der Bahnverkehr war wegen überschwemmter Gleise unterbrochen.

“Ich habe es gerade erst hierher geschafft, ich bin vorher einfach nicht rangekommen. Das ist schlimmer als ein Einbruch. Ich weiß nicht, ob mein Laden sich davon erholt”, seufzt ein Barbesitzer hilflos in seinem schlammüberfluteten Gastraum.

Mehr als 200 Haushalten hatten vorübergehend keinen Strom. An diesem Morgen begann die Lage sich zu normalisieren, Züge sollen am Dienstag wieder fahren.